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Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie

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Boden des Jahres 2012

Das Niedermoor

Gemäß der deutschen Bodenklassifikation sind Niedermoore den naturnahe Mooren zu zuordnen. Die Entwicklung von Niedermooren beginnt meist mit der Versumpfung der Landoberfläche durch hoch anstehendes Grundwasser oder durch die Verlandung von Seen. Oberflächennah anstehendes Wasser führt dazu, dass abgestorbenes Pflanzenmaterial (u. a. Wurzeln, Äste, Blätter und Sprossen von Seggen, Schilf, Moosen) „ertrinkt“ und nur sehr langsam sowie unvollständig zersetzt wird. Reichert sich somit die organische Substanz auf mehr als 30 Masse-% an, bezeichnet man dies als Torf. Erreicht die Mächtigkeit des Torfkörpers ≥ 3 dm, spricht man von einem (Nieder-) Moor. In naturnahen Niedermooren lassen ständig neu gebildete Torfschichten die älteren fossil werden, wodurch sie allmählich aus dem Wirkungsbereich des Grundwassers herauswachsen und eine Weiterentwicklung zu einem Übergangs- bzw. Hochmoor statt finden kann.


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