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Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie

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Boden des Jahres 2008

Die Braunerde

Die Braunerde bildet in der deutschen Bodenklassifikation eine eigene Bodenklasse – die Braunerden. Ihre Gemeinsamkeit besteht in dem braunen und verlehmten Verwitterungsbereich im Unterboden, dem Bv-Horizont (siehe Abbildung 1). Die Abgrenzung zum darunter folgenden C-Horizont wird u. a. aufgrund der Bodenfarbe, der Bodenart und der Gefügeausprägung vorgenommen.
Die wesentlichen Bodenbildungsprozesse der Braunerden, als typische Böden auf kalkfreien oder entkalkten silikatischen Ausgangsgesteinen, umfassen die Silikatverwitterung und Verlehmung. Bei der Verwitterung von eisenhaltigen Silikaten werden Eisenoxide und -hydroxide freigesetzt. Sie erzeugen die typische Braunfärbung. Die Verlehmung beruht auf der Neubildung von Tonmineralen.

Boden des Jahres 2008 - Profil

Abbildung 1: Normbraunerde unter Ackernutzung in M-V, LUNG 2015


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