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Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie

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Rekultivierungspreis 2016 in Mecklenburg-Vorpommern

Logo Rekultivierungspreis M-V

Mit der Verleihung des Rekultivierungspreises werden Unternehmen ausgezeichnet, die in besonderem Maße die Belange des Umwelt- und Naturschutzes bei der Wiedernutzbarmachung oder Kompensation von bergbaulich und energiewirtschaftlich genutzten Flächen berücksichtigt haben. Der Preis hat einen ideellen Wert und soll gute Beispiele der Rekultivierung oder Renaturierung und Kompensationsmaßnahmen der breiten Öffentlichkeit bekannt machen.

Die Erfüllung der Anforderungen wird durch eine Kommission bewertet, die sich aus den Mitgliedern des Arbeitskreises „Rohstoffsicherung Mecklenburg-Vorpommern“ zusammensetzt. Die ausgewählten Objekte werden vor Ort durch die Kommission befahren und geprüft. Jedes Unternehmen der Rohstoff- und Energiewirtschaft kann sich bewerben. Die Preisträger 2016/2017 sind die Nord Stream AG und die Heidelberger Sand und Kies GmbH in Perniek (LK Nordwestmecklenburg).

Bereits seit 1998 vergibt das Land Mecklenburg-Vorpommern den Preis für besondere Leistungen bei der Wiedernutzbarmachung bergbaulich genutzter Flächen oder besonderer Maßnahmen im Zuge der Umsetzung anderer genehmigter Vorhaben. Seit 1991 wurden bis 2012 insgesamt rund 2.221 Hektar ehemals bergbaulich genutzter Flächen in neue Nutzungsformen übergeführt oder renaturiert. Sie zeigen, dass der Abbau von Kies und anderen mineralischen Rohstoffen in Tagebauen nur temporäre Eingriffe in den Naturhaushalt sind und durchaus zum Vorteil der natürlichen Vielfalt ausgeglichen werden können. Renaturierte Abbaustätten stellen immer häufiger wichtige Biotope und lokale Refugien seltener Flora und Fauna dar. Dabei stehen die Effekte der durchgeführten Rekultivierungs- bzw. Renaturierungsmaßnahmen auf Natur und Umwelt im Vordergrund. Die bisher ausgezeichneten Objekte reichten etwa von der klassischen Rekultivierung zur Wiederherstellung land- und forstwirtschaftlicher Nutzfläche bis hin zur Renaturierung von Tagebauten durch die Schaffung von so genannten Sukzessionsflächen, die eine hohe Bedeutung für den Arten- und Biotopschutz haben.


Kontakt:

Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie
Mecklenburg - Vorpommern (LUNG)

Abteilung 4 - Geologie und Umweltinformation
Dezernat Rohstoff- und Wirtschaftsgeologie

Dr. Andreas Börner
Goldberger Str. 12
18273 Güstrow

Telefon: 03843/777-0

E-Mail:





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