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Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie

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FFH-Monitoring der Arten in M-V

Das Monitoring für die Arten der Anhänge II und IV in Mecklenburg-Vorpommern wird auf der Grundlage des Bund-Länder-Stichprobenkonzeptes durch das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG) koordiniert. Das LUNG wird dabei durch sog. Art-Koordinatorinnen und -koordinatoren für Arten(gruppen) unterstützt.

Die Durchführung des Monitorings beruht auf einer engen kooperativen Zusammenarbeit mit den jeweiligen Landesfachausschüssen des NABU MV und zahlreichen ehrenamtlich Tätigen. Durch diese Organisationsstruktur war es möglich, seit 2001 ein umfangreiches Monitoring für zahlreiche Arten(gruppen) aufzubauen. Diese Struktur stellt innerhalb der Bundesländer eine Besonderheit dar.

Grundlage für das Monitoring waren bereits in den 1990er Jahren entwickelte methodische Grundlagen, die 2005 in ein "Methodenhandbuch für die naturschutzorientierte Umweltbeobachtung, Teil Artenmonitoring" (Spieß et al. 2005, unveröffentlicht) Eingang fanden.

Um einheitliche Standards für die Durchführung des Monitorings zu sichern, wurden für einzelne Arten(gruppen) Monitoringanleitungen sowie Erfassungsbögen erstellt und das Methodenhandbuch weiterentwickelt. Als Beispiel ist eine entsprechende Anleitung für das Botanische Artenmonitoring downloadbar.

Nach dem Bund-Länder-Stichprobenkonzept entfallen auf Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 425 Stichproben. Aufgrund ihrer relativen Seltenheit sind für einige Arten alle bekannten Vorkommen zu erfassen (Totalzensus).
Die konkrete Festlegung der Stichprobenflächen erfolgte auf der Grundlage folgender Kriterien:

  • Lage innerhalb und außerhalb von FFH-Gebieten,
  • repräsentative Verteilung innerhalb der Naturräume des Landes,
  • Berücksichtigung der größten/stabilsten Vorkommen,
  • repräsentative Abbildung der verschiedenen Erhaltungszustände sowie
  • mögliche Synergieeffekte zu anderen Monitoringprogrammen.

Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die in Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen des Monitorings erfassten FFH-Arten sowie die Zahl der Stichprobenflächen.

Die Artensteckbriefe sind unter folgendem Link verfügbar:

Sowohl die Erfassungsdaten als auch die Bewertungsergebnisse werden zentral im LUNG gepflegt und in Datenbanken gehalten. Die Erfassungsbögen des landesweiten Artenmonitorings werden vom LUNG M-V zur Verfügung gestellt. Zusatzbögen (Lage, Wegepunkte, Verschollene) sind ebenfalls im LUNG M-V erhältlich.
Die Erfassungsdaten werden jährlich in Monitoringberichten zusammengefasst.
Nähere Informationen mit wesentlichen Darstellungen der Methodik und der Ergebnisse des landesweiten Arten-Monitorings im Auftrag des LUNG können nachfolgend heruntergeladen werden:

Natur und Naturschutz in Mecklenburg-Vorpommern 41 (2012), Hrsg. iln und LUNG, Greifswald:


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