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Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie

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Messverfahren

 
Eine Mitarbeiterin der Radioaktivitätsmessstelle bei der Durchführung einer Analyse mit einem Gamma- Spektrometer

Die von radioaktiven Quellen ausgehende Strahlung lässt sich mit menschlichen Sinnesorganen nicht erfassen. Man kann jedoch bereits mit relativ einfachen Messgeräten das Vorhandensein von Radioaktivität nachweisen. Für den Strahlungsnachweis wird Tatsache ausgenutzt,  dass bei der Wechselwirkung von Strahlung mit Materie Ionen, also elektrische Ladungsträger, erzeugt werden (ionisierende Strahlung). Die Ionen werden in einem elektrischen Feld beschleunigt und bewegen sich zu den Elektroden. Dieser Ladungstransport stellt einen elektrischen Strom bzw. Spannungsimpuls dar, der nur noch verstärkt und angezeigt werden muss. Auf dieses Grundprinzip lassen sich viele der heute eingesetzten Strahlungsmessgeräte zurückführen. So werden z.B. schon seit 1929 Strahlungsmessgeräte mit Geiger-Müller-Zählrohren (sog. Geigerzähler) angewandt. In der modernen Radioaktivitätsanalytik werden aber heute vielfach Halbleiterdetektoren eingesetzt. Mit derartigen Detektoren kann man nicht nur die Aktivität  einer Quelle ermitteln, sondern auch die enthaltenen Radionuklide identifizieren. Die vielleicht wichtigsten Messverfahren in der Umweltanalytik radioaktiver Nuklide basieren deshalb auf mit Reinst- Germanium- Detektoren ausgestatteten Gamma-Spektrometern. Neben derartig komplexeren Labormessplätzen für die Analyse von Proben aus der Umwelt und anderen Medien kommen auch mobile Handmessgeräte in der Überwachung vor Ort zum Einsatz.



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