Direkt zum Inhalt, Accesskey 1, Direkt zur Hauptnavigation, Accesskey 2

Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie

Weitere Landesportale:

Landesportal | Dienstleistungsportal | Regierungsportal


Aufgaben Anlagenbetreiber / Behörden

Aufgaben der Betreiber der kerntechnischen Anlagen (KGR und ZLN)

Die Betreiber kerntechnischer Anlagen sind verpflichtet, Emissionen und Immissionen von radioaktiven Stoffen durch geeignete Maßnahmen zu überwachen.
Im Rahmen der Emissionsüberwachung werden die Ableitungen radioaktiver Stoffe mit Abluft und Abwasser überwacht und nach Art und Aktivität spezifiziert.

Für die Immissionsüberwachung werden nach festgelegten Überwachungsprogrammen Messungen durchgeführt und Proben aus der Umgebung der Anlagen (Kernkraftwerk und Zwischenlager) entnommen. Es erfolgen Messungen der äußeren Strahlung (Ortsdosis) und Aktivitätsbestimmungen an Umweltmedien (z.B. Aerosole, Boden, Bewuchs, Wasser). Die Ergebnisse werden quartalsweise und jährlich an die zuständigen Behörden berichtet.


Aufgaben des LUNG

Das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie - Abteilung Umweltanalytik und Strahlenschutz - untersucht als unabhängige Messstelle nach einem gemäß der Richtlinie für die Überwachung derEmissionen und Immissionen kerntechnischer Anlagen (REI) festgelegten Überwachungsprogramm Proben aus der Umgebung und führt ebenfalls direkte Messungen durch.

 
Mitarbeiter des LUNG führen das ganze Jahr über Messungen in der Umgebung des Kernkraftwerkes Lubmin/Greifswald sowie in der Umgebung des Zwischenlagers Nord durch.

Zur Kontrolle der Emissionsüberwachung (Eigenüberwachung) des Betreibers werden Proben der Aerosolfilter und des Abwassers der Betreiber gemessen und ausgewertet.

 

Die Umgebungsüberwachung der kerntechnischen Anlagen erfolgt nach festgelegten Programmen. Zur Kontrolle der äußeren Strahlung werden Ortsdosiswerte in der Umgebung der kerntechnischen Anlagen ermittelt und die Aktivität von Proben bestimmt. Je nach Anlage werden Proben von Luft, Oberflächen- und Grundwasser, Sediment, Fischen, Boden, Bewuchs, Nahrungsmitteln pflanzlicher Herkunft und Milch auf ihren Gehalt an Radioaktivität überprüft. Die Messungen werden ständig durchgeführt und ausgewertet, die Berichterstattung erfolgt quartalsweise und jährlich. Sie dienen dem Nachweis, dass die Grenzwerte der atomrechtlichen Genehmigungen eingehalten und ein Erreichen oder gar Überschreiten der Dosisgrenzwerte nach § 47 Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) nicht zu besorgen sind.


zurück

Zusatzinformationen


Mecklenburg-Vorpommern / MV tut gut